März – Hortensien als Hecken

Wie gut lassen sich Hortensien eigentlich als Heckenpflanzen verwenden? Sehr gut, lautet die Antwort, allerdings gibt es ein paar Dinge zu beachten. Ich habe einmal die Vor- und Nachteile von Hortensien als Heckenpflanzen zusammengefasst.

Die Langlebigkeit

Hortensia Hortensien Hecke Ein erster großer Vorteil von Hortensien ist, dass sie viele Jahre, teils Jahrzehnte alt werden. Da es Gehölze sind. Wer also eine Hortensienhecke anlegt, hat lange Zeit etwas davon. Voraussetzung dafür ist, die richtige Art und Sorte für den gewünschten Standort auszuwählen. Zum einen gibt es Arten, die mehr Sonne vertragen und solche, die unbedingt Halbschatten bekommen sollten. Zu Weiterlesen

März: Schädlinge an Zimmerhortensien – Was tun?

Im Frühjahr sind blühende Hortensien eine herrliche Dekoration für Fensterbank und Kaffeetisch. Leider machen es sich bei den warmen Temperaturen aber auch einige Schädlinge gerne breit. Zum Glück kann man vorbeugen und bei Befall oft auch umweltfreundlich gegensteuern.

Mit welchen Schädlingen muss ich rechnen?

Spinnmilben an Hortensien

Spinnmilben haben hier eine Hortensienblüte komplett mit ihrem Netz überzogen.

Die häufigsten Hortensien-Schädlinge im Zimmer sind Spinnmilben, die es in grün oder rot, (bekannt als Rote Spinne) gibt. Auch Blatt- und Schildläuse sowie Thripse können vorkommen.

Wie beuge ich Schädlingen vor?

Schädlinge kommen auf verschiedenen Wegen in die Wohnung. Manchmal mit gekauften Pflanzen oder Dekoartikeln, manchmal bringen wir sie auch an Weiterlesen

März: Hortensienblau, die erste Runde

Die Zeit rückt nah, dass die erste Gabe Hortensienblau ansteht. Wer schöne blaue Blüten bekommen möchte, kommt darum meist nicht herum.

Stahlblaue Blüten: Diese „Renate Steininger“ hat zum richtigen Zeitpunkt Aluminiumsulfat bekommen.

Wenn Bauernhortensien, botanisch Hydrangea macrophylla, blau blühen sollen, brauchen sie zwei Dinge: Zum einen Aluminiumsulfat zum richtigen Zeitpunkt im Wachstum. Das ermöglicht der Pflanze den Farbumschlag von rosa zu blau bzw. von rot zu lila. Zum anderen braucht die Hortensie genügend saure Erde, damit sie das Aluminiumsulfat auch aufnehmen kann. Dieses „Färben“ ist übrigens ein natürlicher Prozess in der Pflanze und keine böse Chemie. Weiße Hortensien lassen sich deshalb auch nicht so Weiterlesen

März: Blühende noch nicht nach draußen

Blühende Hortensien in Gärtnereien oder Discountern locken uns jetzt zum Kauf. Vielerorts werden sie dabei als „winterfest“ und „für den Garten“ angeboten. Leider wird dieses Etikett oft falsch angewendet und falsch verstanden. Hortensien sind natürlich winterfest und für den Garten geeignet – aber nicht die im Frühjahr blühenden Pflanzen. Sie dürfen erst ab Mitte Mai fest nach draußen.

Hortensien blühend Angebot

Verwirrendes Prospekt eines Discounters von März 2022: Blühende Hortensien werden als „für draußen“ gekennzeichnet.

Hortensien blühen, wenn sie das ganze Jahr draußen in ihrer „normalen“ Umgebung stehen, bekanntlich im Sommer. In unseren Breiten ist das irgendwann zwischen Juni und September. Die Temperaturen liegen dann auch nachts in aller Regel gut über 10 Grad Celsius. Hortensienblüten müssen keine Kälte aushalten können – und können es auch nicht. Winterfest sind Hortensien generell trotzdem. Weil sie zum Herbst hin eben nicht mehr blühen, sondern in Winterruhe gehen, ihre Blätter abwerfen, und so dann Weiterlesen

März: Jetzt wird erstmals gedüngt

Sobald die Wachstumsphase für die Hortensien beginnt – das kann je nach Region schon im März, aber auch erst im April der Fall sein -, benötigen sie insbesondere die Nährstoffe Stickstoff, Phosphor, Kalium und zudem das Spurenelement Eisen. Diese kommen natürlich im Boden vor, jedoch nicht immer in der optimalen Menge und besonders bei Kübelpflanzen ist der Vorrat irgendwann aufgebraucht. Dann sollte man düngen.

Welchen Dünger nehmen?

Langzeitdünger

Langzeitdünger besteht aus kleinen Kügelchen, in denen die Nährstoffe stecken.

Wir empfehlen für Hortensien, egal ob im Beet oder im Kübel, spezialummantelte Langzeitdünger zu verwenden. Diese gibt man jetzt im Frühjahr, sobald man erkennt, dass die Hortensien mit dem Wachstum beginnen wollen. Je nach Region und Wetterlage variiert da natürlich der genaue Termin.

Der Vorteil von Langzeitdüngern ist, dass man sie nur einmal im Frühjahr gibt und diese dann die ganze Saison über reichen und optimale Mengen freigeben. Die Hülle der Düngerkügelchen ist so Weiterlesen

Februar/März: Jetzt dürfen Zimmerhortensien einziehen

Bis Ende Februar sollte man besser warten, bevor man Zimmerhortensien kauft, hatte ich Ihnen vor kurzem geraten. Nun aber ist es endlich so weit: Die wunderschönen Zimmerhortensien dürfen einziehen!

Hortensia Natural Spring Hortensie PellensMit ihren großen Blüten in zahlreichen Farben sind Hortensien ein wunderschöner Frühlingsschmuck für die Wohnung. Und außerdem sind sie praktische Lufterfrischer. Das niederländische Forschungsinstitut Fytagoras Plant Science aus Leiden hat dies sogar in Studien nachgewiesen. Über die zahlreichen kleinen Blüten und die dichten Blätter der Pflanze verdunstet besonders viel Wasser; diese Feuchtigkeit gelangt in die Weiterlesen

Februar: Kalt – Kälter – Keine Sorge

Es ist noch immer kalt in Deutschland. Um unsere Hortensien müssen wir uns jedoch zum Glück trotzdem keine Sorgen machen.

Im Februar erreicht mich oft die Frage, ob der Frost nicht den Knospen schadet. Die Knospen seien doch schon gewachsen und damit bestimmt empfindlich. Da möchte ich Sie beruhigen: Es ist vollkommen normal, dass Knospen im Februar je nach Wetterlage schon etwas dicker werden. Aber die Blätterschichten bleiben dabei in aller Regel trotzdem noch komplett geschlossen. Und das heißt, der Winterschutz ist noch gänzlich intakt.

Hortensien sind locker bis -15 Grad winterfest, einige Sorten sogar bis -25 Grad Celsius. Damit ist zunächst einmal der Wurzelstock der Pflanzen im Boden gemeint. Bis der Boden tatsächlich diese niedrigen Temperaturen erreicht und die Hortensie also an sich gefährdet ist, dafür braucht es sehr lange sehr tiefe Temperaturen. Zumal, wenn Schnee liegt. Denn die Schneedecke schützt vor Wind und wärmt – eine Decke eben. Was zusammengenommen heißt: Die Pflanze an sich wird nicht so leicht erfrieren.

Und die Knospen? Sie sind das Empfindlichste an den Hortensien. Und ja, je nach Minusgraden und womöglich Wind, der die Temperatur weiter senkt, kann es auch mal die eine oder andere Knospe erwischen. Aber wie gesagt: die in mehreren Lagen gewachsenen, schützenden Hüllblätter sind um diese Jahreszeit noch fest geschlossen.

Kritisch wird es allenfalls für Kübelhortensien, wenn der Frost über zwei Wochen anhält. Sollte der Wurzelballen sehr lange komplett durchfrieren, dann kann die Pflanze kein Wasser aufnehmen, was sie in geringeren Mengen auch im Winter benötigt. In der Folge vertrocknet sie womöglich. Dann wäre ein Reinholen über Nacht zum Abtauen, gießen, und dann wieder rausstellen eine Möglichkeit. Aber so weit sind wir ja noch nicht.

Fazit: Den Schnee (sofern keine Bruchgefahr besteht) auf den Pflanzen und vor allem auch rund um Töpfe als Schutz belassen und erst einmal beruhigt abwarten.

Februar: Staunässe im Beet abhelfen

Der Februar ist in vielen Regionen ein sehr nasser Monat. Wer jetzt halbe Seen-Landschaften im Hortensienbeet entdeckt, die über längere Zeit nicht versickern, sollte mit einer Drainage etwas dagegen tun.

Seenlandschaft im Hortensienbeet? Da sollte Abhilfe geschaffen werden.

Ob nun tauender Schnee schuld ist oder dauerhafter Regen: Der Februar ist oft ein sehr nasser Monat in unseren Breiten. So ist er auch der richtige Zeitpunkt, um nach Staunässe in unseren Hortensienbeeten Ausschau zu halten. Denn obgleich Hortensien viel Wasser benötigen, Staunässe ist für sie tödlich. Dauerhafte Nässe im Boden lässt die Wurzeln der Hortensien faulen, so dass sie vor sich hin kümmert oder gar eingeht.

Als erste Maßnahme im Akutfall kann man es schon mal mit einer oberflächlichen Rinne versuchen. Durch diese kann, mit entsprechendem Gefälle gearbeitet, ein Teil des Wassers ablaufen. Tritt die „Seenlandschaft“ nur ab und an punktuell in den nassen Monaten während eines Dauerregens auf, reicht das oft auch schon aus, um die Zeit zu überbrücken. Steht jedoch häufiger länger Wasser im Beet, sind in der Regel sehr dichte Bodenschichten die Ursache. Dann sollte man „tiefgreifender“ Arbeiten, um eine gute dauerhafte Lösung zu erreichen. In diesem Fall sollten mit einem Erdbohrer (es gibt mechanische und elektrische und man kann sich diese auch in Baumärkten leihen) im Beet mehrere Löcher gebohrt werden. Etwa eines pro Quadratmeter sollte passen. Das Loch so tief wie möglich bohren, um durch die stauenden Lehm-Ton-Schichten hindurchzukommen. Die Löcher werden dann mit Kies oder Schotter gefüllt, durch die das Wasser abgeleitet wird.

Wer statt eines Umbaus lieber darauf setzt, sich an die natürlichen Gegebenheiten anzupassen, was ja auch immer eine gute Idee ist, geht anders vor: Das Hortensienbeet wird an eine Stelle verlegt, die keine Staunässe zeigt. Und im nassen Bereich werden entsprechend wasserverträgliche Pflanzen gesetzt, etwa Feuchtwiesen- oder Wasserpflanzen. Sofern dafür wiederum auch in unseren trockenen Sommern genug Wasser vorhanden ist.

Februar: Winterschutz an warmen Tagen lüften

Je nach Region gehen die Temperaturen im Februar tagsüber schon mal hoch bis in den zweistelligen Bereich. Besonders unter einem Vlies oder Jute als Winterschutz wird es dann schnell so warm, dass die Hortensie bereits austreibt. Das jedoch sollte man möglichst vermeiden.

Hortensien abdecken Spätfröste

Tags warm, nachts kalt? Dann den Winterschutz tagsüber entfernen.

In kalten Regionen ist es durchaus eine gute Idee, vor allem den klassischen Bauernhortensien mit einem Winterschutz durch die frostige Jahreszeit zu helfen. Wer seine Hortensien im Herbst mit Vlies, Jute oder Geäst abgedeckt hat, muss jetzt im zeitigen Frühjahr allerdings besonders aufpassen. Unter dem Winterschutz können die Temperaturen ab Februar an sonnigen, milden Tagen bereits bis gut in den zweistelligen Bereich gehen. Bleibt das über mehrere Tage so, fangen die Hortensien an, ihre Knospen zu verdicken und zu öffnen. Dadurch werden diese viel empfindlicher gegenüber Frost. Daher ist es wünschenswert, dass die Knospen noch in Winterruhe bleiben, bis die Temperaturen auch außerhalb der Vliesdecke tatsächlich frühlingshaft werden.

Was also tun? Wird es tagsüber schon recht warm, nachts aber womöglich noch mal frostig (was ja bis Mai passieren kann), sollte man den Winterschutz über den Hortensien tagsüber öffnen. Um den Topf gewickelter Wurzelschutz kann natürlich dran bleiben. Ein Thermometer kann helfen, einzuschätzen, ob es unter dem Winterschutz zu warm wird. Werden dort Temperaturen um die acht bis zehn Grad erreicht, sollte man ihn unbedingt tagsüber öffnen.

Gehen die Temperaturen bereits dauerhaft nicht mehr unter ca. -3 Grad Celsius, sollte man den Winterschutz ruhig ganz entfernen. Aber nur, wenn die Knospen nicht schon angetrieben sind. Dann bleiben sie noch in Winterruhe. Sind sie schon so weit verdickt oder gar geöffnet, dass man einzelne abstehende Blattspitzen erkennen kann, sollte man wie oben beschrieben verfahren und tagsüber zwar lüften, nachts den Winterschutz aber drauf lassen.

Hortensie Knospe geschlossen Hand Hortensia4U

Diese Knospe ist noch gut geschlossen und braucht keinen Kälteschutz.

Hortensie Knospe Finger Hortensia4U

Diese Knospe ist schon frostempfindlich, da die Blätter sich bereits abspreizen.

 

 

Viel Erfolg wünscht

Hortensia

Februar: Das steht jetzt an

Pflege und Deko-Ideen rund um die Hortensie – hier die Stichpunkte für Februar.

  • Hortensien noch nicht schneiden
  • Winterschutz an warmen Tagen lüften
  • Staunässe im Beet abhelfen
  • Schädlinge im Winterquartier – was tun?
  • Ab Monatsende dürfen Zimmerhortensien einziehen

Ausführliche Texte zu den genannten Themen finden sich bereits in den Beiträgen oder folgen noch im Laufe dieses Monats.