Filmteam mit Tristan bei uns zu Gast

Hoppla, das hat man nicht alle Tage: Ein Profi-Filmteam war heute bei uns zu Gast und hat Aufnahmen für einen Film gemacht. Es ging um das Thema „Wie wird man Gärtnermeister“.

Gärtner Tristan Kamera HortensienVielleicht kennen Sie Gärtner Tristan und seine Filme über Blumen, Pflanzen und Gärtnern im Allgemeinen? Der – übrigens echte und auch noch als solcher aktiv arbeitende – Gärtner ist laufend unterwegs, um über Interessantes aus der Pflanzenwelt zu berichten. Die Filme sind dann im Internet zu sehen, und zwar hier.

Gärtner Tristan Pellens KühlhausBei uns ging es heute darum, wie man Gärtnermeister wird. Was man mitbringen muss, was man alles lernt in der Ausbildung, und was für Aufgaben man dann in einem Gartenbauunternehmen hat als Meister. Dazu hat sich Tristan unseren jungen Meister Dominik Aushorn als Interviewpartner geschnappt. Rund zwei Stunden lang sind die beiden mit Kameramann und organisatorischer Begleitung durch unseren Betrieb gelaufen und haben gedreht.

Besonders faszinierend fand ich, wie souverän Gärtner Tristan ganz ohne Drehbuch gearbeitet hat. Da merkt man das Talent für das spontane Reden vor der Kamera und natürlich auch die Routine nach einigen zig Filmen, die es schon gibt. Er hat sich kurz mit dem Kameramann zur Einstellung besprochen, unserem Meister ein paar Sätze zum geplanten Inhalt aus dem Ärmel geschüttelt, und schon wurde Gärtner Tristan Pellens Hortensiendie Kamera angeworfen. Ok, einige Störgeräusche von unseren Kühlanlagen und Lüftungen mussten wir zunächst abstellen, und die Kollegen mussten nebenan mal eben Pause machen mit ihrer klappernden Arbeit. Aber ansonsten ging das alles ziemlich flott vonstatten.

Nun muss aus dem Rohmaterial noch ein Film zurechtgeschnitten werden, und dann wird er ebenfalls im Internet zu sehen sein. Ich bin gespannt und werde natürlich Bescheid geben, wenn das gute Stück online ist.

Eure Hortensia

Der große Everbloom-Test – Teil 3

Das neue Hortensienjahr beginnt – somit ist es Zeit, den großen Everbloom-Test wie versprochen fortzuführen. Sie erinnern sich vielleicht: Im vorigen Jahr habe ich vier Hortensien der Sorte „Everbloom“ zunächst einmal kräftig ruiniert. Indem ich sie, schon fast blühend, direkt aus dem Treibhaus nach draußen in den Frost verfrachtet habe. Nun schauen wir, wie es 2019 weitergeht mit ihnen.

Zur Erinnerung rechts das Bild nach der – ungeplant heftigen, sogar mit Schnee einhergehenden –  Frostbehandlung im vorigen Jahr. Quasi alle oberirdischen Teile waren erfroren. Daher war es durchaus erstaunlich, dass zwei der vier Everbloom diese Radikalbehandlung tatsächlich überlebt haben. Und eine hat sogar im gleichen Jahr noch geblüht. Wenn auch zugegebenermaßen spärtlich. Woran unter anderem der Dickmaulrüssler mit Schuld war, der den Pflanzen auch noch gehörig zugesetzt hat.

Nun ist 2019. Die zwei verbliebenen Everbloom haben in ihren Töpfen draußen im Garten an eine Mauer gerückt überwintert. Und ich kann freudig berichten: Sie treiben nun sehr gut wieder aus. Die Fotos stammen vom 1. März. Eine ganze Menge dicker Knospen sind zu erkennen. Und wo kaum noch Äste vorhanden waren, treiben von unten aus der Erde neue Triebe nach.

In den kommenden Tagen werde ich noch zwei weitere Everbloom aus dem Treibhaus dazustellen. Diesmal allerdings nicht schon so weit ausgetriebene wie voriges Jahr und sie kommen auch nicht direkt in den Frost. Denn in diesem Jahr soll der Schaden nicht ganz so radikal ausfallen. Ich will ja eigentlich das Zurückfrieren der Blütenknospen beziehungsweise einen falschen Rückschnitt simulieren, nicht den Komplett-Tot der Pflanzen.

In diesem Sinne: bis bald zu Teil 4 des großen Everbloom-Tests.