Schädlinge im Winterquartier – was tun?

Hortensien in einem geschützen Quartier zu überwintern, hat Vor- und Nachteile. Ein Nachteil ist, dass sich tierische Schädlinge wie Läuse oder Spinnmilben gerne dort einstellen. Der Februar ist ein klassischer „Schädlings-Monat“. Wie man diese Schädlinge erkennt und was man dagegen tun kann, darum geht es in diesem Beitrag.

Mit welchen Schädlingen muss ich rechnen?

Typische Hortensien-Schädlinge im Winterquartier sind Spinnmilben, Thripse, Blatt- und Schildläuse, eventuell auch Echter Mehltau und Knospenfäule.

Warum tauchen die Schädlinge jetzt auf?

Das, was den Hortensien im Winterquartier zu Gute kommt, mögen leider auch andere Lebewesen: kein Frost, wenig Zugluft, womöglich sogar Wärme und Licht. Im Februar werden die Tage merklich länger, die Temperaturen im Winterquartier können insbesondere tagsüber bereits zweistellig werden (in diesem Winter 2019/2020 mit seinen hohen Temperaturen sowieso). Für die Schädlinge ist das das Signal, dass der Frühling bevorsteht – und sie schlüpfen aus ihren Eiern oder beenden den Winterschlaf und vermehren sich fleißig.

Wie beuge ich Schädlingen vor?

Das beste „Mittel“ gegen Schädlinge ist der richtige Platz für die Überwinterung. Er sollte vor allem nicht zu Warm sein, optimal sind Temperaturen um drei Grad Celsius. Gerne darf es auch mal für ein, zwei Tage frostig kalt sein, damit Eier und Schädlinge womöglich erfrieren. Hortensien sind ja winterhart bis -15, manche gar bis -25 Grad Celsius. Bei allem über 10 Grad hingegen können die zähen Insekten unter den Schädlingen sich bereits wunderbar ausbreiten. Ich weiß, bei unserem aktuellen „Nicht-Winter“ ist es sehr schwer zu bewerkstelligen, darunter zu bleiben.

Weiterhin ist eine gute Durchlüftung wichtig, damit sich keine Staunässe bildet, die ansonsten Mehltau und Knospenfäule wunderbar in die Karten spielt. Hortensien brauchen übrigens zudem kein Licht im Winter. Auch das hilft: Dunkelheit senkt in der Regel zum einen die Temperaturen und zweitens bekommen die Insekten-Schädlinge kein „Aufwach“-Signal. Aber bitte die Hortensien nur so lange dunkel stellen, bis sie anfangen, auszutreiben.

Was tue ich bei akutem Befall?

Gegen Spinnmilben, die besonders bei warmer Heizungsluft auftauchen, helfen zum Beispiel Raubmilben oder rapsölhaltige Spritzmittel. Doch vorsicht: Ölhaltige Mittel immer nur von oben auf die Blätter geben. Sie wirken, weil der Ölfilm die Insekten umhüllt und vom Sauerstoff abschneidet. Ähnliches kann jedoch auch den Hortensien passieren: Pflanzen „atmen“ ihr Kohlendioxid durch Spaltöffnungen an den Blattunterseiten ein. Die dürfen nicht verklebt werden.-

Thripse erkennt man an silbrigen Saugpunkten auf den Plättern und Kotpünktchen an der Unterseite. Leider helfen hier neben Raubmilben oder Raubwanzen nur chemische Mittel aus dem Fachhandel.

Blattläuse kann man mit hartem Wasserstrahl von den Pflanzen spritzen oder durch ein Spritzbad mit Kaliseifenlauge vertreiben.

Schildläuse sind hartnäckiger. Die weiß-plüschigen Larvensäckchen lassen sich ebenfalls mit einem Wasserstrahl oder auch Bürsten (Zahnbürste) entfernen. Ansonsten helfen rapsölhaltige Mittel (wiederum: Nicht die Blattunterseiten verkleben).

Echter Mehltau breitet sich auch in warmer Luft gerne aus. Die kranken Blätter entfernen, ansonsten hilft nur ein Fungizid.

Knospenfäule zeigt sich als grauer Schimmel auf den Knospen. Es handelt sich um einen Pilzbefall, der es feucht und kühl mag und daher oft im Winterquartier auftritt. Entfernen Sie kranke Pflanzenteile und verbessern Sie die Belüftung.

Steigende Temperaturen bedrohen die Pflanzenvielfalt

Temperaturen nehmen auf Pflanzen viel tiefgehender Einfluss, als man gemeinhin weiß und vermutet. Da ich persönlich das Thema so wichtig finde und die Erkenntnisse sehr bedeutend, habe ich Ihnen diesmal einen wissenschaftlichen Text aus einem aktuellen Newsletter von www.pflanzenforschung.de hier eingestellt. Ich erkläre ausdrücklich, dass dies nicht mein Text ist, sondern ich ihn teile, weil er meiner Meinung nach so wichtig ist. Und natürlich gilt er auch für Hortensien.

Screenshot meiner Quelle: https://www.pflanzenforschung.de/index.php?cID=13862

Meine Quelle: https://www.pflanzenforschung.de/index.php?cID=13862
Für den Text dort angegebene Quelle: Lippmann, R. et al. (2019): Development of wild and cultivated plants under global warming conditions. In: Current Biology 29, (16. Dezember 2019), doi: 10.1016/j.cub.2019.10.016.

Die zu erwartenden höheren Temperaturen durch den Klimawandel werden starke Auswirkungen auf die Physiologie und Morphologie von Wild- und Nutzpflanzen haben. Während die Nutzpflanzen durch den Menschen für den Klimawandel fit gemacht werden könnten, haben die Wildpflanzen das Nachsehen. Nur schnelle Anpassung oder Abwanderung in kühlere Habitate würden sie retten – oder schnelles politisches Handeln.

Ungewohnt hohe Temperaturen stressen alle Pflanzen und bringen ihre Entwicklung sowie ihre Physiologie durcheinander. Besonders Wildpflanzen sind betroffen: Können sie sich nicht schnell genug anpassen oder in andere Regionen ausweichen, könnten viele Arten in absehbarer Zeit aussterben. Um das zu verhindern, muss man zunächst die Wirkung erhöhter Temperaturen in einer Pflanze verstehen. In einer neuen Metastudie haben Forscher der Martin Luther Universität in Halle-Wittenberg jetzt die aktuellsten Studien zu diesem Themengebiet zusammengefasst.

Von der Keimung bis zur Reife

Klimatische Veränderungen, vor allem erhöhte Temperaturen bis hin zu Hitzewellen, haben einen großen Einfluss auf den Entwicklungszyklus und die Morphologie von Wildpflanzen. Bereits bei der Entwicklung der Samen an der Mutterpflanze konnten Forscher einen Effekt der Umgebungstemperatur beobachten. Hierzu machten sie Untersuchungen an der Modellpflanze Ackerschmalwand (Arabidopsis thaliana). So entscheidet die Temperatur darüber, ob die reifen Samen in eine Keimruhe (Dormanz) eintreten und dann erst nach dem Winter auskeimen. Bereits ein Grad machte hier einen Unterschied: Samen, die sich unter 14 Grad Celsius entwickelten, gingen in Keimruhe über. Bei Temperaturen über 15 Grad Celsius war dies nicht mehr der Fall.

Auch für die Beendigung der Keimruhe ist die Temperatur entscheidend. Viele Pflanzenarten der gemäßigten Breiten brauchen eine genügend lange kalte Periode. Fällt diese Phase im Winter zu kurz aus, bleiben die Samen möglicherweise auch im Frühling weiter in Keimruhe. Mit den auch bei uns im Winter ansteigenden Durchschnittstemperaturen könnte so eine ausreichende Fortpflanzung dieser Pflanzen in Gefahr geraten.

Die Morphologie verändert sich

Höhere Temperaturen nehmen auch Einfluss auf den Aufbau einer Pflanze. Bei jungen Arabidopsis-Pflanzen bilden sich unter höheren Temperaturen offenere Rosetten. Das soll eine bessere Transpiration und damit Kühlung der Pflanze bewirken. Gleichzeitig werden die Blätter der wachsenden Pflanzen dünner, schmaler und die Zellen der Blattspreite kleiner. Auch die Stomatadichte und der Chlorophyllgehalt der Blätter nehmen bis 25 Grad Celsius zu, um dann wieder zu sinken.

Dies sind vermutlich Anpassungen an die erhöhte Netto-Photosyntheserate bei gleichzeitiger Verknappung von Wasser, CO2 und Nährstoffen. Hohe Temperaturen können zudem zu mehr deformierten männlichen Blüten und sterilen Pollen führen. Auch die Pollenbildung wird durch steigende Temperaturen beeinflusst. So neigen Chromatiden bei der Meiose unter diesen Bedingungen verstärkt zu einem Crossing-over, vermutlich um die Mutationsrate und damit die Wahrscheinlichkeit einer Anpassung an die neuen Umweltbedingungen zu erhöhen.

Photosynthese unter Hitzestress

Ebenso wird die Photosynthese durch Hitze beeinflusst. Während C4- und CAM-Pflanzen mit höheren Temperaturen und Trockenheit besser zurecht kommen, werden C3-Pflanzen die größten Probleme haben. Generell sinkt die Photosyntheseleistung, sobald eine Optimaltemperatur (abhängig von der Pflanzenart) überschritten wird, während parallel die Atmung (Respiration) sowie die Photorespiration ansteigen. Zudem wird das Enzym RuBisCo-Activase durch steigende Temperaturen inhibiert, so dass weniger RuBisCo zur Verfügung steht.

Der erhoffte wachstumsfördernde Effekt einer „CO2-Düngung“ durch erhöhte Kohlendioxidkonzentrationen in unserer Atmosphäre konnte allerdings nur im Labor, aber bisher nicht unter Freilandbedingungen nachgewiesen werden. Verantwortlich ist vermutlich eine zu langsame Regeneration von Ribulose-1-Bisphosphat, das für die CO2-Fixierung wichtig ist. Zudem kommen unter Freilandbedingungen noch andere Faktoren dazu, die einen positiven CO2-Effekt zunichtemachen können, vor allem die geringere Verfügbarkeit von Wasser und Nährstoffen.

Ähnliche Effekte bei Nutzpflanzen

Seit Jahren kann beobachtet werden, dass sich die Blütezeiten von Wildpflanzen im Frühjahr nach vorne verschieben, wie zwei Studien aus den USA und Großbritannien an 500 bzw. 400 Pflanzenarten zeigen. Ebenso verlängert sich die Vegetationszeit im Herbst.

Dieses Phänomen kann auch bei Nutzpflanzen beobachtet werden. Dafür untersuchten die Forscher Winterweizen (Triticum aestivum) und Sojabohne (Glycine max). Für Soja, der im Frühling keimt und an wärmere Klimate angepasst ist, könnte es durch die Verlängerung der Vegetationsperiode zu einer früheren Keimung und zu einem Zuwachs an Biomasse kommen. Er produziert dadurch möglicherweise aber auch weniger Samen, da die größere Blattmasse die unteren Blätter beschattet und so die Photosyntheserate der Pflanze insgesamt sinken könnte.

Da Winterweizen im Oktober gesät wird, werden zumindest junge Pflanzen durch Hitzewellen kaum gestresst. Allgemein werden daher Wintersaaten gegenüber Sommersaaten unter erhöhten Temperaturen in Zukunft im Vorteil sein, vermuten die Forscher. Allerdings hat die Temperatur auch hier einen Einfluss auf die Keimung und Entwicklung junger Weizenpflanzen. Höhere Temperaturen können eine frühere Keimung bewirken. Das könnte wiederum zu einem verfrühten Wachstum vor der winterlichen Kältephase führen und die Gefahr von Frostschäden erhöhen. Die Blühphase kann wiederum durch eine zu kurze Kältephase (Vernalisation) beeinträchtigt werden: weniger Blüten und damit Ertrag wären die Folgen.

Ernteeinbußen bei höheren Temperaturen wahrscheinlich

Die meisten Einschränkungen wird es vermutlich beim Fruchtansatz geben. Winterweizen kommt im Frühsommer in die reproduktive Phase, wenn die Gefahr von Hitzewellen und Trockenheit steigt. Neben negativen Auswirkungen bei der Befruchtung können hohe Temperaturen ein verfrühtes Altern der oberen Blätter bewirken, was sich wiederum negativ auf die Photosyntheseleistung und den Assimilattransport in die Samen auswirkt. Ab Durchschnittstemperaturen von 28 Grad würde der Ernteertrag deutlich sinken. Gleiches konnte für Soja beobachtet werden: Hier sanken die Erträge, wenn die Durchschnittstemperatur fünf Grad über dem Optimum lag. 1,5 und drei Grad Celsius darüber hatten noch keinen nennenswerten Effekt.

Diese Ergebnisse zeigen: Die Pflanzenzüchtung muss große Herausforderungen bewältigen, damit auch in Zeiten des Klimawandels noch ausreichend hohe Erträge erzielt werden. Nach Meinung der Forscher werden Nutzpflanzen aus wärmeren Klimaten in Zukunft dort angebaut, wo es jetzt noch zu kühl ist, also auch bei uns in Mitteleuropa. Aber auch physiologische und morphologische Anpassungen werden nötig sein. Die Aktivität der RuBisCo-Activase muss an höhere Temperaturen angepasst werden, die Photorespiration könnte zur Erhöhung der CO2-Assimilation reduziert werden und auch ein Umbau der Pflanzenarchitektur wäre vorteilhaft: horizontale Blätter im unteren Pflanzenbereich und oben mehr vertikal orientierten Blättern zur besseren Lichtausbeute.

Während Nutzpflanzen durch Züchtung prinzipiell fit für den Klimawandel gemacht werden können, brauchen Wildpflanzen ein schnelles Handeln der Politik. Sonst werden viele Arten in den nächsten Jahrzehnten aussterben, warnen die Forscher.

Hortensien besser erst ab Ende Februar kaufen

Hortensia Trio Hortensie PellensEs dauert nun nicht mehr lange, dann stehen die ersten Zimmerhortensien in den Geschäften. Und wir greifen gerne zu, weil wir uns doch jetzt alle nach frischen Blüten, nach Farbe und Pflanzenduft sehnen. Ich rate jedoch dringend dazu, Hortensien erst ab Ende Februar zu kaufen.

Auch wenn es in den Fingern kribbelt. Auch wenn die Hortensien im Geschäft toll aussehen. Auch, wenn sich womöglich jetzt jemand vom Handel auf den Schlips getreten fühlt. So früh sind Hortensien im Haus einfach nicht lange haltbar. Wohlgemerkt: so früh nicht, grundsätzlich sind Hortensien im Zimmer sehr gut haltbar. Aber dazu komme ich in einem anderen Beitrag.

Ganz wichtig ist mir hier, zu sagen: Die Hortensien und auch der Gärtner oder der Handel können da nicht für. Die Pflanzen sind jetzt grundsätzlich genau so gut und haltbar wie die, die später angeboten werden.Sie haben im Treibhaus optimale Bedingungen bekommen und sind gesund und stabil herangewachsen. Aber der Umzug ins Wohnhaus, der ist das Problem. Denn so früh im Jahr bekommen Hortensien im Haus in den meisten Fällen einfach zu wenig Licht. Der Sonnenstand ist daran „schuld“, es kommt nicht genug für die Pflanze verwertbares(!) Licht hinter der Fensterscheibe an. Nur, weil uns ein Tag hell erscheint, heißt das noch nicht, dass das „richtige“ Licht für die Pflanzen dabei ist. Da geht es um Dinge wie Wellenlängen, was wir gar nicht sehen können. Helfen könnte da nur eine spezielle, künstliche Beleuchtung der Pflanzen.

Floristik Vintage Buga Heilbronn Hortensienschau

Witzige Floristik-Idee: Blumenvasen zwischen Schallplatten. Dies Vintage-Arrangement haben wir auf der Bundesgartenschau 2019 in Heilbronn entdeckt.

Die Folge des zu geringen Lichtes ist, dass die Blüten der Hortensien schon nach kurzer Zeit braun oder matischig werden und abfallen. Womöglich schon nach zwei Wochen, obwohl Hortensien doch eigentlich bis zu 12 Wochen blühen könnten. Auch auf der Fensterbank.

Wer sich also an seinen Zimmerhortensien freuen möchte, der gedulde sich noch ein paar Wochen. Bis dahin gibt es ja noch die Mini-Narzissen, Hyazinthen und Traubenhyazinthen, die in Körbchen arrangiert wunderbare Januar-Blütenpracht ins Haus bringen. Oder man zaubert wunderschöne Arrangements mit Schnittblumen, wie oben im Bild – gerne dann auch mit Schnitthortensien.

Es wünscht eine bunte Spätwinterzeit

Ihre und Eure Hortensia

Januar: Was aus dem Weihnachtsbaum wurde…

Ein frohes neues Jahr, liebe Hortensienfreunde! Ich hoffe, Sie sind und Ihr seid alle gut durch die Feiertage gekommen und habt ein erfolgreiches, buntes Gartenjahr vor euch!  Meines hat in unserem Sortengarten bereits wieder angefangen. Momentan liegt mein Fokus auf unserem kleinen Gemüsebereich, da muss jetzt so einiges aufpoliert und überarbeitet werden. Und ich wollte euch zeigen, was dabei aus unserem Weihnachtsbaum wurde.

Artischocken Winterschutz Sortengarten TannenzweigeSo ein abgeschmückter Weihnachtsbaum ist doch eine prima Sache – wenn man einen Garten hat. Sobald die Christbaumkugeln verpackt sind, schnappe ich mir immer die Astschere und knipse alle Triebe vom Hauptstamm ab. Der Stamm wandert auf unsere Benjeshecke, man könnte ihn aber sogar auch als Holzpfosten in den Boden schlagen, für einen Zaun oder als Blumenstütze. Weiterlesen

Hortensien gut durch den Winter bringen

Gut eingewachsene Hortensien im Beet vertragen auch mehrere Grad minus. Foto: Günther Schad, pixelio

Ganz schön ungemütlich draußen – doch keine Sorge, Ihren Hortensien geht es vermutlich blendend. Für alle Fälle haben wir hier aber nochmal alle unsere Tipps zur Winterpflege für Sie verlinkt, die Sie auf unserem Blog finden:

Und wenn es dann langsam wieder gen Frühling geht:

Hitzewelle – so tun Sie Ihren Hortensien Gutes

Die Hortensie schlappt, obwohl die Erde feucht ist? Zu Recht sorgen Sie sich in der aktuellen Hitzephase um Ihre Schützlinge. Diese Temperaturen sind purer Stress für alle Hortensienarten, selbst für die Sonnenliebhaber. Deshalb möchte ich Ihnen ein paar Infos an die Hand geben, was Sie Ihren Hortensien nun Gutes tun können.

Hitze Hortensie Tipp

Die Erde ist feucht aber oben schlappts? Die Verdunstung ist schuld.

Hitze – warum eigentlich ist sie ein solches Problem, selbst wenn man regelmäßig und richtig gießt? Viele von Ihnen werden beobachten, dass trotz gut feuchter Erde die Hortensie tagsüber „schlappt“, also ihre Blätter oder womöglich ganze Triebe hängen lässt.Das hat einen simplen Grund:

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Die Hortensien-Schau auf der Bundesgartenschau Heilbronn

Hortensienschau Buga Heilbronn PettycoatsAuf der Bundesgartenschau in Heilbronn gab es in der vorigen Woche eine Hallenschau mit gaaaanz vielen Hortensien. Ich hatte das Glück, hinfahren zu können. Ich habe euch ein paar Bilder mitgebracht für alle, die nicht hinfahren konnten.

Die Hallenschau stand unter dem Titel „We love Vintage“. Am Eingang hing ein großes Plakat mit einer Geschichte, die die Grundlage für die Gestaltung der Ausstellung bildete. Das ist übrigens in diesem Jahr das Grundkonzept der Bundesgartenschau: Aus Themen und Geschichten heraus wurden die Außenbereiche gestaltet und auch die Hallenschauen, die jede Woche wechseln. Ich finde, dadurch ist es eine wirklich eingängige und abwechslungsreiche Bundesgartenschau geworden.

Hortensie Caipirinha Gesteck Weiterlesen

Der große Everbloom-Test – Teil 4

Schnipp Schnapp – Blüten ab! Auch in diesem Jahr „ruiniere“ ich wieder Everbloom-Hortensien um zu schauen, wie sie darauf reagieren. Nach dem „Runterfrieren“ im vorigen Jahr habe ich diesmal zur Schere gegriffen und einen „falschen Rückschnitt“ simuliert.

Zwei Everbloom Hydrangea Macrophylla im GartenEverbloom-Hortensien werden damit beworben, dass sie auch an den neuen Austrieben Blüten bilden. Die meisten Sorten ihrer Art „Hydrangea macrophylla“ bilden die Knospen bereits im Herbst aus. Schneidet man diese nun im Frühjahr aus versehen zu tief zurück, blühen sie nicht. Everbloom soll dennoch Blüten bilden. Das schauen wir uns einmal an.

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Der Geist der Spätfröste kommt… Jetzt besser abdecken

Sie kommen, die wohl größten Gegner in unserem Wettstreit um schön blühende Hortensien: Die Nachfröste. Daher ist jetzt dringend geraten, schon weit ausgetriebene Hortensien nachts abzudecken. Und so geht es.

Bettlaken Hortensie abdecken Spätfröste

Ein Hortensien-Geist?

Wichtig: Die folgenden Tipps sind für Hortensien, die draußen überwintert haben. Wer schon blühende Hortensien neu gekauft und draußen stehen hat, sollte sie möglichst ganz ins Haus räumen, denn sie reagieren auf alles um Null Grad sehr empfindlich. Ist das nicht möglich, unbedingt besonders gut verpacken!

1 . Welche Hortensien sollte ich abdecken? Weiterlesen

Filmteam mit Tristan bei uns zu Gast

Hoppla, das hat man nicht alle Tage: Ein Profi-Filmteam war heute bei uns zu Gast und hat Aufnahmen für einen Film gemacht. Es ging um das Thema „Wie wird man Gärtnermeister“.

Gärtner Tristan Kamera HortensienVielleicht kennen Sie Gärtner Tristan und seine Filme über Blumen, Pflanzen und Gärtnern im Allgemeinen? Der – übrigens echte und auch noch als solcher aktiv arbeitende – Gärtner ist laufend unterwegs, um über Interessantes aus der Pflanzenwelt zu berichten. Die Filme sind dann im Internet zu sehen, und zwar hier.

Gärtner Tristan Pellens Kühlhaus Weiterlesen