Der große Everbloom-Test – Teil 3

Das neue Hortensienjahr beginnt – somit ist es Zeit, den großen Everbloom-Test wie versprochen fortzuführen. Sie erinnern sich vielleicht: Im vorigen Jahr habe ich vier Hortensien der Sorte „Everbloom“ zunächst einmal kräftig ruiniert. Indem ich sie, schon fast blühend, direkt aus dem Treibhaus nach draußen in den Frost verfrachtet habe. Nun schauen wir, wie es 2019 weitergeht mit ihnen.

Zur Erinnerung rechts das Bild nach der – ungeplant heftigen, sogar mit Schnee einhergehenden –  Frostbehandlung im vorigen Jahr. Quasi alle oberirdischen Teile waren erfroren. Daher war es durchaus erstaunlich, dass zwei der vier Everbloom diese Radikalbehandlung tatsächlich überlebt haben. Und eine hat sogar im gleichen Jahr noch geblüht. Wenn auch zugegebenermaßen spärtlich. Woran unter anderem der Dickmaulrüssler mit Schuld war, der den Pflanzen auch noch gehörig zugesetzt hat.

Nun ist 2019. Die zwei verbliebenen Everbloom haben in ihren Töpfen draußen im Garten an eine Mauer gerückt überwintert. Und ich kann freudig berichten: Sie treiben nun sehr gut wieder aus. Die Fotos stammen vom 1. März. Eine ganze Menge dicker Knospen sind zu erkennen. Und wo kaum noch Äste vorhanden waren, treiben von unten aus der Erde neue Triebe nach.

In den kommenden Tagen werde ich noch zwei weitere Everbloom aus dem Treibhaus dazustellen. Diesmal allerdings nicht schon so weit ausgetriebene wie voriges Jahr und sie kommen auch nicht direkt in den Frost. Denn in diesem Jahr soll der Schaden nicht ganz so radikal ausfallen. Ich will ja eigentlich das Zurückfrieren der Blütenknospen beziehungsweise einen falschen Rückschnitt simulieren, nicht den Komplett-Tot der Pflanzen.

In diesem Sinne: bis bald zu Teil 4 des großen Everbloom-Tests.