Wenn nicht so viel blüht, hilft der „Tunnelblick“.

Viele Hortensien sind zurückgefroren und kämpfen nun mit den Wildkräutern.
Jetzt, genau jetzt ist für Hortensienfreunde die schönste Zeit des Jahres. Es ist Hauptblütezeit unserer Lieblingspflanzen – oder eben leider auch nicht. Manchmal klappt es einfach nicht mit der Blütenpracht. Da hat der Spätfrost womöglich einigen Bauernhortensien die Blüten oder gar ganze Triebe gekostet. Da fehlte Regen oder es kamen Schädlinge dazwischen. Manchmal ist einfach „der Wurm drin“.
Ich bin durchaus ebenfalls immer mal wieder frustriert, wenn ich durch meine Hortensienbeete schaue. Mal blühen die Rispen- und Wald-Hortensien zwar üppig, aber die bunten Farben der Bauernhortensien (Hydrangea macrophylla), die ich so besonders liebe, fehlen einfach überall. Dann wieder bekommen die Waldhortensien lauter braune Blätter und Weiterlesen
Der hohe Wasserverbrauch von Hortensien erklärt sich daraus, dass sie ursprünglich aus Gebieten mit eher hoher Luftfeuchte und frischem Boden stammen und sich daran angepasst haben. Bauernhortensien (Hydrangea macrophylla) zum Beispiel stammen aus Asien, Rispenhortensien (Hydrangea paniculata) und Waldhortensien (Hydrangea arborescens) aus Nordamerika und kamen vor allem in regenreichten Regionen an halbschattigen Wälderändern vor. Daher konnten es sich die Pflanzen leisten, großes Blattwerk und große Blüten auszubilden, deren Oberfläche viel 

