April: Das steht jetzt an

Pflege und Deko-Ideen rund um die Hortensie – hier die Stichpunkte für April.

  • Hortensien wachsen verschieden schnell
  • Frostschäden? – Trotzdem bitte zunächst nicht schneiden
  • Dickmaulrüssler jetzt schon bekämpfen
  • Schritt für Schritt nach draußen.

Ausführliche Texte zu den genannten Themen finden sich in den Beiträgen oder folgen noch im Laufe dieses Monats.

März – Hortensien als Hecken

Wie gut lassen sich Hortensien eigentlich als Heckenpflanzen verwenden? Sehr gut, lautet die Antwort, allerdings gibt es ein paar Dinge zu beachten. Ich habe einmal die Vor- und Nachteile von Hortensien als Heckenpflanzen zusammengefasst.

Die Langlebigkeit

Hortensia Hortensien Hecke Ein erster großer Vorteil von Hortensien ist, dass sie viele Jahre, teils Jahrzehnte alt werden. Da es Gehölze sind. Wer also eine Hortensienhecke anlegt, hat lange Zeit etwas davon. Voraussetzung dafür ist, die richtige Art und Sorte für den gewünschten Standort auszuwählen. Zum einen gibt es Arten, die mehr Sonne vertragen und solche, die unbedingt Halbschatten bekommen sollten. Zu den ersten gehören Rispen- und Waldhortensien, für Bauernhortensien hingegen ist Halbschatten unbedingt zu empfehlen. Ebenso ist bedeutsam, ob die Hecke eher freistehend zum Beispiel am offenen Grundstücksrand gepflanzt wird, oder ob sie geschützt steht, etwa vor einem Sichtschutzzaun. Denn je freier sie steht, um so robustere Sorten sollten gewählt werden, da Wind und Kälte erheblichen Einfluss haben.

Eine recht stimmige Faustregel dazu lautet: Je außergewöhnlicher die Blütenfarben einer Hortensie sind, um so eigensinniger ist die Pflanze zumeist. Zweifarbig blühende Bauernhortensien zum Beispiel haben in aller Regel empfindlichere Wurzeln als einfarbige. Sie sind daher anfälliger gegen ungünstige Wetterbedingungen und Schädlinge und wachsen nicht so kräftig. Auch sehr dunkel blühende Hortensien bleiben häufig von Natur aus eher klein und sind dann anfälliger gegen Frostschäden als groß wachsende Sorten. Schließlich sind Waldhortensien, auch Schneeballhortensien genannt (lateinisch Hydrangea arborescens), durchweg sehr windanfällig mit ihren großen Blüten auf dünneren Stielen.

Mein Tipp: Nehmen Sie für freistehende Hecken Sorten, die mindestens 1,50 Meter hoch werden und stabile Stiele haben. Da wird man sowohl bei den Bauernhortensien wie auch bei Rispenhortensien fündig. Unter den Rispenhortensien ist die Auswahl besonders groß. Bewährte wüchsige Sorten der Bauernhortensien sind zum Beispiel „Bela“, „Blaumeise“, „Leuchtfeuer“ oder „Schneeball“. An windgeschützten Standorten oder wenn sie Stützen bekommen, lassen sich auch Waldhortensien als Hecke setzen.

Der Sichtschutz

Oft geht es bei Hecken darum, einen Sichtschutz zu bekommen, ob zur Straße hin oder zu Nachbarn. Hier ist für Hortensien zu bedenken, dass sie im Winter komplett das Laub verlieren. Und vor allem auch, dass sie in der Regel im Frühjahr mehr oder weniger stark zurückgeschnitten werden. Bauernhortensien werden dabei im Regelfall nur ein paar Zentimeter kürzer, da nur die vertrockneten Blüten des Vorjahres weggenommen werden. Diesen Verlust holen die wüchsigen Sorten recht schnell wieder auf. Orientieren Sie sich hier an den angegebenen Endhöhen für die Sortenwahl, es gibt sie von 0,50 m bis 2 m.

Hingegen müssen Waldhortensien im Frühjahr bis auf etwa 30 cm heruntergeschnitten werden, damit sie wieder einigermaßen stabile Triebe bilden. Entsprechend dauert es einige Zeit, bis sie wieder ihre Endgröße von etwa 1,50 Metern erreicht haben. Rispenhortensien müssen nicht unbedingt jedes Jahr ganz so weit eingekürzt werden. Allerdings verkahlen sie mit den Jahren gerne an den unteren, alten Astbereichen, so dass auch hier ein kräftigerer Rückschnitt die weitaus schöneren Pflanzen hervorbringt.

Die Blütenpracht

Hortensia Hortensien Hecke BlütenprachtFast unschlagbar sind Hortensienhecken in Sachen Blütenwirkung. Bis auf Rosen kommt wohl kein Gehölz an die Größe, die Menge und die lange Haltbarkeit der Hortensienblüten heran. Schon von weitem leuchten Besuchern die großen Blüten entgegen und das Farbenangebot ist unglaublich vielseitig. Ob einfarbig oder mehrfarbig, in der Höhe gestaffelt oder eher konform gehalten – die verschiedenen Arten und Sorten können zu unterschiedlichsten Pflanzbildern arrangiert und für verschiedenste Gartenstile passend ausgewählt werden.

Die Pflanzabstände

Hortensien kann man mit Abstand oder auch ganz eng aneinander pflanzen, beides ist ihnen grundsätzlich recht. Je nachdem, welche Wirkung man erzielen möchte, ob eine lockere Reihe oder eine dichte Hecke, orientiert man sich an der maximalen Wuchsbreite, um den Pflanzabstand zu wählen.

Bauernhortensien wachsen meist so breit wie hoch. Sollen sie sich so gerade eben berühren, ist daher die maximale Wuchsbreite zugleich der richtige Abstand von Mitte Pflanzloch zu Mitte Pflanzloch.

Rispenhortensien wachsen häufig mehr aufrecht und weniger in die Breite. In der Regel ist hier die maximale Wuchsbreite daher auf dem Etikett auch mit angegeben.

Waldhortensien wachsen hingegen etwas hortensien-untypisch fast wie ein Gras in runden Horsten und werden recht schnell immer breiter. Man kann sie aber im Gegensatz zu den anderen Hortensienarten durch Abstechen verkleinern und so sehr gut „formen“. Daher ist ein Pflanzabstand von etwa 2 Metern für diese Arten ein gutes Durchschnitts-Maß für eine dichte, aber nicht ganz enge Heckenformation.

Die Pflege

Ansonsten gilt für Heckenformationen das gleiche, wie bei jeder Pflanzung und Pflege von Hortensien. Dazu habe ich bereits ausführliche Beiträge geschrieben, daher nur noch kurz zur Erinnerung: Beste Pflanzzeit ist Frühjahr und Herbst, Wässern vorher und nachher, Pflanzloch groß genug ausheben und die Erde evtl. aufbessern, in der ersten Saison auf genügend und gezielte Wassergaben achten, je nach Art den unterschiedlichen Schnitt beachten.

Viele Grüße

Eure Hortensia

März: Schädlinge an Zimmerhortensien – Was tun?

Im Frühjahr sind blühende Hortensien eine herrliche Dekoration für Fensterbank und Kaffeetisch. Leider machen es sich bei den warmen Temperaturen aber auch einige Schädlinge gerne breit. Zum Glück kann man vorbeugen und bei Befall oft auch umweltfreundlich gegensteuern.

Mit welchen Schädlingen muss ich rechnen?

Spinnmilben an Hortensien

Spinnmilben haben hier eine Hortensienblüte komplett mit ihrem Netz überzogen.

Die häufigsten Hortensien-Schädlinge im Zimmer sind Spinnmilben, die es in grün oder rot, (bekannt als Rote Spinne) gibt. Auch Blatt- und Schildläuse sowie Thripse können vorkommen.

Wie beuge ich Schädlingen vor?

Schädlinge kommen auf verschiedenen Wegen in die Wohnung. Manchmal mit gekauften Pflanzen oder Dekoartikeln, manchmal bringen wir sie auch an unserer Jacke mit oder der Hund, der durchs Gesträuch gelaufen ist, hatte sie im Fell. Vermeiden lässt sich das nie ganz.

Aber auch Pflanzen haben eine Art „Immunsystem“ gegen Schädlinge. Je gesunder eine Pflanze ist, um so weniger Schädlinge werden sich auf ihr vermehren. Daher sollte man beim Kauf einer Hortensie schon genau hinsehen und nur gesunde, kräftige Pflanzen nehmen.

Außerdem kann man dieses „Immunsystem“ der Pflanzen unterstützen, indem man ihnen möglichst optimale Standortbedingungen anbietet. Hortensien benötigen zum Beispiel sehr viel Licht, aber mögen keine brennende Sonneneinstrahlung hinter dem Südfenster. Auch direkte Heizungsluft tut Hortensien nicht gut, da diese sehr trockene Luft die Verdunstung übermäßig erhöht, was die Pflanzen stresst. Schließlich ist eine regelmäßige Wasserzufuhr gerade für die großlaubigen Hortensien im warmen Zimmer äußerst wichtig.

Was tue ich bei akutem Befall?

Die häufigsten Schädlinge an Zimmerhortensien, die Spinnmilben, verteilen sich über bewegte warme Luft im Raum und tauchen daher besonders über Heizkörpern auf. Sie ernähren sich vom Pflanzensaft, stechen die Hortensien daher an und saugen diese aus. Man erkennt den Befall an silbrigen Verfärbungen der Blätter. Auch werden die Blüten durch das Saugen des Pflanzensaftes heller und welken schneller. Sehr gut erkennt man Spinnmilben zudem an ihren netzartigen Gespinsten, die oft unter den Blättern beginnen, sich dann aber über die komplette Pflanze ausbreiten können.
Gegen Spinnmilben helfen zum Beispiel Raubmilben oder rapsölhaltige Spritzmittel. Doch Vorsicht: Ölhaltige Mittel immer nur von oben auf die Blätter geben. Sie wirken, weil der Ölfilm die Insekten umhüllt und vom Sauerstoff abschneidet. Ähnliches kann jedoch auch den Hortensien passieren: Pflanzen „atmen“ ihr Kohlendioxid durch Spaltöffnungen an den Blattunterseiten ein. Diese Öffnungen dürfen nicht verklebt werden.

Thrips an Hortensienblatt

Thripse sind schuld an dieser Verfärbung des Hortensienblattes.

Thripse haben längliche Körper und können scheinbar „springen“ – genau genommen fliegen sie kurze Strecken. Auch sie saugen Pflanzensaft. Man erkennt meist zuerst die silbrigen Saugpunkte auf den Blättern. An der Unterseite der Blätter findet man oft schwarze Kotpünktchen. Leider helfen gegen die hartnäckigen Thripse neben Raubmilben oder Raubwanzen nur chemische Mittel aus dem Fachhandel.

Wollschildläuse

Keine Watte, sondern Larvensäcke der Wollschildlaus kleben an dieser Hortensie.

Blattläuse sind die dritte Sorte von Schädlingen, die sich vom Pflanzensaft ernähren. Sie sind jedoch nicht so hartnäckig. Recht gut kann man sie mit einem harten Duschstrahl von den Pflanzen spritzen oder durch kräftiges Einsprühen mit Kaliseifenlauge vertreiben.

Die wohl unangenehmsten Bewohner von Zimmerhortensien sind Wollschildläuse. Die ovalen, flachen ausgewachsenen Tiere haben einen sehr harten Panzer und „kleben“ sich fest an Stängel oder Blattunterseiten. Man kann sie immerhin ganz gut abkratzen, wenn man sie entdeckt. Sie selbst sind sehr unauffällig, doch zum Glück sind die weiß-plüschigen Säckchen ihrer Larven meist nicht zu übersehen. Wie Wattetupfen kleben sie an der Pflanze. Diese Larvensäcke lassen sich absammeln, abspritzen oder abbürsten (Zahnbürste). Ansonsten helfen auch hier rapsölhaltige Mittel (wiederum: nicht die Blattunterseiten verkleben).

März: Hortensienblau, die erste Runde

Die Zeit rückt nah, dass die erste Gabe Hortensienblau ansteht. Wer schöne blaue Blüten bekommen möchte, kommt darum meist nicht herum.

Stahlblaue Blüten: Diese „Renate Steininger“ hat zum richtigen Zeitpunkt Aluminiumsulfat bekommen.

Wenn Bauernhortensien, botanisch Hydrangea macrophylla, blau blühen sollen, brauchen sie zwei Dinge: Zum einen Aluminiumsulfat zum richtigen Zeitpunkt im Wachstum. Das ermöglicht der Pflanze den Farbumschlag von rosa zu blau bzw. von rot zu lila. Zum anderen braucht die Hortensie genügend saure Erde, damit sie das Aluminiumsulfat auch aufnehmen kann. Dieses „Färben“ ist übrigens ein natürlicher Prozess in der Pflanze und keine böse Chemie. Weiße Hortensien lassen sich deshalb auch nicht so umfärben.

Aluminiumsulfat kann man Hortensien durch verschiedene Präparate geben. Die einfachste ist, so genanntes „Hortensienblau“ im Fachhandel zu kaufen. Auf der Packung steht dann die genaue Dosierung, da kann quasi nichts schief gehen. Eine andere Möglichkeit wäre, Aluminiumalaun in der Apotheke zu kaufen. Das ist meist preiswerter, aber bei der Dosierung muss man aufpassen, da es konzentriert ist und man keine Mengenangaben mitbekommt. Dieser Weg erfordert etwas Experimentieren und Erfahrung. Als drittes gibt es noch „Hortensien-Blaudünger“, wovon ich allerdings abrate. Das ist ein Dünger, dem zusätzlich auch Aluminiumsulfat beigegeben wurde. Nicht immer, wenn Hortensien Dünger brauchen, brauchen sie aber auch Aluminiumsulfat, und andersherum. Da wird eines der beiden schnell mal überdosiert. Und viertens besteht die Möglichkeit, dass im Boden eures Gartens ganz natürlich schon genug Aluminiumsulfat vorliegt, so dass die Hortensien quasi „von alleine“ blau werden. Dann muss man gar kein Mittel mehr zugeben.

Der richtige Zeitpunkt

Auch für Farbtöne in lila braucht es Hortensienblau. Dies ist eine Hot Red lila.

Hortensienblau muss, wie gesagt, zum passenden Zeitpunkt im Wachstum der Hortensie gegeben werden. Es muss rechtzeitig bis in die Blüten transportiert werden, so dass der Farbumschlag hin zu Blau noch stattfinden kann. Daher macht es Sinn, Hortensienblau ein erstes Mal jetzt zum Saisonstart zu geben, wenn die Hortensien anfangen, schwungvoll auszutreiben. Je nach Witterung ist das in milden Regionen jetzt der Fall, in kalten Regionen kann es auch noch bis Anfang Mai dauern. Eine zweite Gabe im Spätsommer sorgt dann dafür, dass für die Anlage der neuen Blüten für das Folgejahr auch schon mal auf „blau“ getrimmt wird. Je nachdem, ob das Hortensienblau mehr oder weniger Aluminiumsulfat enthält und wie viel es regnet (Ausschwemmen des Aluminiums), kann es auch Sinn machen, eine weitere Dosis zu geben, kurz bevor die Blüten Farbe zeigen. Keinen Sinn macht es hingegen, während der gesamten Blütezeit hindurch wöchentlich Hortensienblau zu geben – auch, wenn mancher Anbieter das auf seinem Produkt so schreibt. Denn ist eine Blüte einmal kräftig Rosa aufgeblüht, wird sie schwerlich noch blau, höchstens etwas schattiert.

Einen Unterschied macht es auch, ob eine Hortensie schon blau ist, oder ob eine rosafarbene Hortensie in blau verändert werden soll. Im letzteren Fall sind schon vor der Blüte mehrere Gaben in Wochenabständen anzuraten, damit wirklich genug Aluminiumsulfat die Blüte erreicht.

Viele schöne Blüten in Eurer Lieblinsfarbe wünscht

Eure Hortensia

 

März: Blühende noch nicht nach draußen

Blühende Hortensien in Gärtnereien oder Discountern locken uns jetzt zum Kauf. Vielerorts werden sie dabei als „winterfest“ und „für den Garten“ angeboten. Leider wird dieses Etikett oft falsch angewendet und falsch verstanden. Hortensien sind natürlich winterfest und für den Garten geeignet – aber nicht die im Frühjahr blühenden Pflanzen. Sie dürfen erst ab Mitte Mai fest nach draußen.

Hortensien blühend Angebot

Verwirrendes Prospekt eines Discounters von März 2022: Blühende Hortensien werden als „für draußen“ gekennzeichnet.

Hortensien blühen, wenn sie das ganze Jahr draußen in ihrer „normalen“ Umgebung stehen, bekanntlich im Sommer. In unseren Breiten ist das irgendwann zwischen Juni und September. Die Temperaturen liegen dann auch nachts in aller Regel gut über 10 Grad Celsius. Hortensienblüten müssen keine Kälte aushalten können – und können es auch nicht. Winterfest sind Hortensien generell trotzdem. Weil sie zum Herbst hin eben nicht mehr blühen, sondern in Winterruhe gehen, ihre Blätter abwerfen, und so dann winterliche Temperaturen bis -15, manche Sorten gar bis -25 Grad Celsius problemlos überdauern.

Frostschaden! Bekommen blühende Hortensien Frost ab, werden Blätter und Blüten erst „matschig“ und später dann braun und sterben ab.

Werden nun Hortensien im Frühjahr schon blühend angeboten, sind diese Pflanzen bereits sechs bis acht Wochen zuvor aus dem Winterschlaf geholt und in warmen Gewächshäusern aufgestellt worden. In diesen Temperaturen zwischen 15 und 20 Grad entwickeln sie sich dann ganz so, wie sie es auch draußen im Frühjahr und Sommer tun würden – sie wachsen und öffnen dann ihre Blüten. Blüten, die eben keine Temperaturen unter 10 Grad vertragen.

Und so ergibt sich die scheinbare Diskrepanz: Man hat Hortensien vor sich, die natürlich als Pflanze generell winterhart sind. Aber man darf sie jetzt im März noch nicht bleibend rausstellen. Selbst, wenn wir Ende März in einigen Regionen Deutschlands schon tagsüber locker die 20-Grad-Marke knacken. Denken sie daran: Im April wird es oft wieder empfindlich kalt, mit Hagel und harten Frösten. Daher sind die blühend angebotenen Pflanzen jetzt als Zimmerhortensien gedacht. Später, wenn es keine Fröste mehr gibt, also in der Regel ab Mai, kann man sie dann natürlich auch in den Garten pflanzen. Ebenso sieht es mit den Hortensien aus, die dann im Mai blühend angeboten werden: Diese dürfen dann natürlich nach draußen gepflanzt werden. Allerdings sollte man auch diese zunächst etwas abhärten. Aber das ist eine Thema, dass ich im Mai hier im Blog behandeln werde.

März: Jetzt wird erstmals gedüngt

Sobald die Wachstumsphase für die Hortensien beginnt – das kann je nach Region schon im März, aber auch erst im April der Fall sein -, benötigen sie insbesondere die Nährstoffe Stickstoff, Phosphor, Kalium und zudem das Spurenelement Eisen. Diese kommen natürlich im Boden vor, jedoch nicht immer in der optimalen Menge und besonders bei Kübelpflanzen ist der Vorrat irgendwann aufgebraucht. Dann sollte man düngen.

Welchen Dünger nehmen?

Langzeitdünger

Langzeitdünger besteht aus kleinen Kügelchen, in denen die Nährstoffe stecken.

Wir empfehlen für Hortensien, egal ob im Beet oder im Kübel, spezialummantelte Langzeitdünger zu verwenden. Diese gibt man jetzt im Frühjahr, sobald man erkennt, dass die Hortensien mit dem Wachstum beginnen wollen. Je nach Region und Wetterlage variiert da natürlich der genaue Termin.

Der Vorteil von Langzeitdüngern ist, dass man sie nur einmal im Frühjahr gibt und diese dann die ganze Saison über reichen und optimale Mengen freigeben. Die Hülle der Düngerkügelchen ist so konstruiert, dass sie nach und nach die Nährstoffe freigibt. Es gibt Dünger, die über Zeiträume von drei Monaten bis sechs Monaten die Nährstoffe abgeben. Mit diesen Düngern überdüngt man die Pflanzen nicht und schont vor allem auch die Umwelt, denn die Nährstoffe werden nicht so sehr mit dem Regen wieder ausgewaschen und gelangen nicht unerwünscht ins Grundwasser. Damit die Hortensien schon im Frühjahr genug Nährstoffe bekommen, darf man den Langzeitdünger natürlich nicht zu spät geben.

Die beste Zusammensetzung

Kurz etwas Chemie: Hortensien brauchen einen sogenannten N-P-K-Dünger. Der Name kommt von den chemischen Elementkennzeichnung der drei benötigten Hauptnährstoffe: Stickstoff=N, Phosphor=P, Kalium=K. Hier gibt es dann noch Unterschiede in den enthaltenen Mengen der drei Nährstoffe. Diese Unterschiede sind angegeben im Verhältnis der Nährstoffe zueinander. Hortensien benötigen in der Wachstumsphase (Frühjahr bis Sommer) Dünger mit einem Verhältnis Stickstoff zu Kalium von etwa 4:5. Wer die Inhaltsliste genauer studieren möchte: Phosphor ist in Düngern meist als P2O5 enthalten und Kalium meist als K2O.

Organische Dünger haben kaum Mineralien

Viele Gartenfreunde möchten allerdings lieber mit „natürlichen“, also organischen Düngern arbeiten, anstatt industrielle Dünger zu nutzen. Man kann Hortensien durchaus auch mit Hornspänen, Schafswolle, Rasenschnitt oder Kompost passend düngen. Zu beachten ist allerdings zweierlei dabei. Zum einen, dass auch diese Dünger früh im Jahr gegeben werden müssen, da sie erst von Bodenlebewesen zersetzt werden müssen, um die Nährstoffe nutzbar zu machen. Sie eigenen sich daher auch eher für Gartenhortensien als für Kübel, wo bestimmte Bodenlebewesen oft fehlen. Zum anderen sind in diesen organischen Düngern fast keine Mineralien wie Phosphor und Kalium enthalten, sondern vor allem Stickstoff. So kann es bei rein organischer Düngung in diesem Bereich zu Mangel kommen. Das ist durchaus erheblich: Phosphor benötigen Hortensien zum Beispiel für ein gesundes Wachstum von Blättern, Blüten und Wurzeln (Aufbau von Zellwänden) und für die allgemeine Energieversorgung. Kalium sorgt unter anderem für stabile Triebe, unterstützt die Resistenz gegen saugende Insekten und Frost und hat großen Einfluss auf den gesamten Wasserhaushalt der Hortensie. Wer organische Dünger nutzen möchte, sollte also genau auf Mangelerscheinungen achten und bei Bedarf vielleicht flüssig nachdüngen.

Bei akutem Mangel Flüssigdünger

Hortensien mit und ohne Dünger

Großer Unterschied: Dieselbe Hortensiensorte im Topf. Links mit Dünger, rechts ohne.

Stellt man im Laufe des Jahres an seinen Hortensien einen akuten Mangel fest, kann man diesen mit Flüssigdünger am besten beheben. Hier sind die Nährstoffe sofort für die Pflanze verfügbar. Einen Nährstoffmangel könnten zum Beispiel gelbe oder braune, fleckige oder eintrocknende Blätter zeigen. Oft taucht auch ein Eisenmangel bei Hortensien auf, erkennbar am zunehmenden, fleckigen Verlust der grünen Blattfärbung. Dies nennt man Chlorose. Dann ist ein spezieller Eisendünger gefragt.

Schäden vermeiden – nicht überdüngen!

Ganz, ganz wichtig beim Thema Düngen ist es, dass mein seine Pflanzen auch Überdüngen und dadurch schädigen bis töten kann. Erheblich ist auch, dass zu viel Dünger meist mit dem Regen ausgewaschen wird und dann im Grundwasser landet – Stichwort Nitratbelastung. Daher sollte man sich grundsätzlich an die Packungsanweisungen halten, eher etwas vorsichtig Düngen und seine Pflanzen genau beobachten, ob sie überhaupt Dünger brauchen. Also nicht generell einfach jedes Jahr beim Auftrauchen des ersten Grüns direkt düngen, sondern nur, wenn man Mangelerscheinungen wie allzu helle Blätter, abnehmende Blütenanzahl oder schlechten Wuchs feststellt. Hier hilft es auch, mal eine Bodenprobe machen zu lassen. Diese wird von verschiedenen Laboren angeboten, zum Beispiel von den Raiffeisen-Märkten (https://www.raiffeisen-laborservice.de/boden/gartenbau/bodenanalysen-gartenbau).

Für die Hortensie schädlich ist eine Überdüngung zum einen, weil der Nährstoffüberschuss zu instabilen Zellwänden und ähnlichen Dingen führen kann. Außerdem liegen die mineraltischen Nährstoffe wie Phosphor und Kalium in Form von Salzen vor, und zu viel Salz zerstört die Wurzeln.

Mit organischen Düngern ist das Risiko einer direkten Schädigung der Pflanzen geringer, das Risiko der Auswaschung von Nitrat in den Boden jedoch letztlich gleich hoch. Denn Stickstoffe können im Boden ebenfalls in Nitrat umgewandelt werden. Wer dazu noch genaueres Lesen möchte, sei auf diese Webseite des Umweltbundesamtes verwiesen: https://www.umweltbundesamt.de/themen/wasser/grundwasser/nutzung-belastungen/faqs-zu-nitrat-im-grund-trinkwasser#welche-grenzwerte-gibt-es-fur-nitrat

Februar/März: Jetzt dürfen Zimmerhortensien einziehen

Bis Ende Februar sollte man besser warten, bevor man Zimmerhortensien kauft, hatte ich Ihnen vor kurzem geraten. Nun aber ist es endlich so weit: Die wunderschönen Zimmerhortensien dürfen einziehen!

Hortensia Natural Spring Hortensie PellensMit ihren großen Blüten in zahlreichen Farben sind Hortensien ein wunderschöner Frühlingsschmuck für die Wohnung. Und außerdem sind sie praktische Lufterfrischer. Das niederländische Forschungsinstitut Fytagoras Plant Science aus Leiden hat dies sogar in Studien nachgewiesen. Über die zahlreichen kleinen Blüten und die dichten Blätter der Pflanze verdunstet besonders viel Wasser; diese Feuchtigkeit gelangt in die Raumluft. Damit wirken Zimmerhortensien wie natürliche Luftbefeuchter. Das hilft gegen die trockene Heizungsluft, die häufig Haut, Augen und Atemwege stresst. Die Empfehlung des Fytagoras Instituts lautet: „Je mehr Hortensien in Wohnräumen, um so besser entwickelt sich die relative Luftfeuchtigkeit. Für ein gesundes Raumklima sollten mindestens zwei Hortensien pro Raum aufgestellt werden.“

Viele Menschen sind aber sehr skeptisch, was Hortensien als Zimmerpflanzen angeht. Zu Unrecht, wie ich finde. Es sind in der Regel Pflegefehler und falsche Erwartungen, die die Freude an der Hortensie verkürzen.

Hortensien VintageManchmal ist die Erfahrung, dass die Blätter oder Blüten schon nach kurzer Zeit braun werden. Das liegt dann in der Regel an Lichtmangel. Deshalb habe ich geraten: Hortensien erst ab Ende Februar kaufen. Der Sonnenstand ist vorher noch so niedrig, dass nur die „falschen“ Wellenlängen bei uns ankommen und insgesamt selbst am Südfenster einfach zu wenig Lichtintensität hereinkommt. Was uns Menschen schon hell erscheint, ist für Pflanzen trotzdem noch dunkel. Und auch nach Ende Februar brauchen Hortensien einen möglichst hellen Platz im Haus. Aber wiederum keine pralle Sonne hinter der Scheibe, denn dann steigt die Verdunstung so hoch, dass die Pflanze mit „trinken“ kaum nachkommt und die Hitze auf den Blättern wird womöglich so groß, dass sie verbrennen können. Der beste Standort ist auf dem Fensterbrett oder direkt neben einem Fenster, aber ohne pralle Sonne.

Übrigens muss eine Hortensie nicht, wie manchmal gesagt, generell „kühl“ stehen. Blühende Hortensien fühlen sich bei Raumtemperatur sehr wohl, das passt zu ihrer üblichen Blütezeit im Sommer. Der Wurzelballen sollte immer durchgehend etwas feucht sein. Beim Gießen daher immer so reichlich Wasser geben, dass es unten am Topf wieder herausläuft, dann ist der Wurzelballen wirklich komplett durchfeuchtet. Gerne auch mal bis zum Topfrand in Wasser eintauchen und warten, bis keine Blasen mehr aufsteigen. Überschüssiges Wasser dabei aber unbedingt sofort abgießen und niemals im Übertopf stehen lassen, denn Staunässe lässt die Wurzeln faulen. So gepflegt können Zimmerhortensien Zuhause acht bis zwölf Wochen blühen.

Zorro Hortensie HortensiaEinmal verblüht allerdings macht es keinen Sinn, eine Hortensie noch im Zimmer zu halten. Es sei denn, sie gefällt einem als Grünpflanze. Neue Blüten wird die Hortensie im Haus nicht ansetzen. Denn Hortensien benötigen eine ganz bestimmte Klima- und Lichtmengenabfolge mit Herbst und sogar Winterfrost-Zeiten, um neue Blüten anzulegen. Das klappt im Haus nicht. Doch die verblüte Zimmerhortensie muss deshalb nicht in den Kompost. Denn sie kann genauso gut draußen stehen. Zimmerhortensien sind genau die gleiche Art Hortensie, wie sie auch als Gartenhortensie verkauft werden, nämlich Hydrangea macrophylla, also Bauernhortensien. Lediglich sind es in der Regel die kleinwüchsigen Sorten, damit sie in den Blumentopf passen. Doch auch die können noch größer und buschiger werden. Wer also Balkon, Terrasse oder Garten hat, kann seine Zimmerhortensie dort unterbringen, im Kübel oder im Beet, und wird bei guter Pflege im nächsten Jahr neue Blüten haben. Aber bitte die Pflanzen erst ab Mitte Mai raussetzen, Zimmerhortensien sind an Wärme gewöhnt und müssen sich draußen erst eingewöhnen.

Und wie setzt man eine Zimmerhortensie am besten in Szene? Dazu möchte ich Ihnen meinen Blogtext „Kuscheliges Zuhause für den Frühling“ empfehlen.

Ich wünsche eine bunte Hortensienzeit!

Ihre Hortensia

Februar: Kalt – Kälter – Keine Sorge

Es ist noch immer kalt in Deutschland. Um unsere Hortensien müssen wir uns jedoch zum Glück trotzdem keine Sorgen machen.

Im Februar erreicht mich oft die Frage, ob der Frost nicht den Knospen schadet. Die Knospen seien doch schon gewachsen und damit bestimmt empfindlich. Da möchte ich Sie beruhigen: Es ist vollkommen normal, dass Knospen im Februar je nach Wetterlage schon etwas dicker werden. Aber die Blätterschichten bleiben dabei in aller Regel trotzdem noch komplett geschlossen. Und das heißt, der Winterschutz ist noch gänzlich intakt.

Hortensien sind locker bis -15 Grad winterfest, einige Sorten sogar bis -25 Grad Celsius. Damit ist zunächst einmal der Wurzelstock der Pflanzen im Boden gemeint. Bis der Boden tatsächlich diese niedrigen Temperaturen erreicht und die Hortensie also an sich gefährdet ist, dafür braucht es sehr lange sehr tiefe Temperaturen. Zumal, wenn Schnee liegt. Denn die Schneedecke schützt vor Wind und wärmt – eine Decke eben. Was zusammengenommen heißt: Die Pflanze an sich wird nicht so leicht erfrieren.

Und die Knospen? Sie sind das Empfindlichste an den Hortensien. Und ja, je nach Minusgraden und womöglich Wind, der die Temperatur weiter senkt, kann es auch mal die eine oder andere Knospe erwischen. Aber wie gesagt: die in mehreren Lagen gewachsenen, schützenden Hüllblätter sind um diese Jahreszeit noch fest geschlossen.

Kritisch wird es allenfalls für Kübelhortensien, wenn der Frost über zwei Wochen anhält. Sollte der Wurzelballen sehr lange komplett durchfrieren, dann kann die Pflanze kein Wasser aufnehmen, was sie in geringeren Mengen auch im Winter benötigt. In der Folge vertrocknet sie womöglich. Dann wäre ein Reinholen über Nacht zum Abtauen, gießen, und dann wieder rausstellen eine Möglichkeit. Aber so weit sind wir ja noch nicht.

Fazit: Den Schnee (sofern keine Bruchgefahr besteht) auf den Pflanzen und vor allem auch rund um Töpfe als Schutz belassen und erst einmal beruhigt abwarten.

Februar: Staunässe im Beet abhelfen

Der Februar ist in vielen Regionen ein sehr nasser Monat. Wer jetzt halbe Seen-Landschaften im Hortensienbeet entdeckt, die über längere Zeit nicht versickern, sollte mit einer Drainage etwas dagegen tun.

Seenlandschaft im Hortensienbeet? Da sollte Abhilfe geschaffen werden.

Ob nun tauender Schnee schuld ist oder dauerhafter Regen: Der Februar ist oft ein sehr nasser Monat in unseren Breiten. So ist er auch der richtige Zeitpunkt, um nach Staunässe in unseren Hortensienbeeten Ausschau zu halten. Denn obgleich Hortensien viel Wasser benötigen, Staunässe ist für sie tödlich. Dauerhafte Nässe im Boden lässt die Wurzeln der Hortensien faulen, so dass sie vor sich hin kümmert oder gar eingeht.

Als erste Maßnahme im Akutfall kann man es schon mal mit einer oberflächlichen Rinne versuchen. Durch diese kann, mit entsprechendem Gefälle gearbeitet, ein Teil des Wassers ablaufen. Tritt die „Seenlandschaft“ nur ab und an punktuell in den nassen Monaten während eines Dauerregens auf, reicht das oft auch schon aus, um die Zeit zu überbrücken. Steht jedoch häufiger länger Wasser im Beet, sind in der Regel sehr dichte Bodenschichten die Ursache. Dann sollte man „tiefgreifender“ Arbeiten, um eine gute dauerhafte Lösung zu erreichen. In diesem Fall sollten mit einem Erdbohrer (es gibt mechanische und elektrische und man kann sich diese auch in Baumärkten leihen) im Beet mehrere Löcher gebohrt werden. Etwa eines pro Quadratmeter sollte passen. Das Loch so tief wie möglich bohren, um durch die stauenden Lehm-Ton-Schichten hindurchzukommen. Die Löcher werden dann mit Kies oder Schotter gefüllt, durch die das Wasser abgeleitet wird.

Wer statt eines Umbaus lieber darauf setzt, sich an die natürlichen Gegebenheiten anzupassen, was ja auch immer eine gute Idee ist, geht anders vor: Das Hortensienbeet wird an eine Stelle verlegt, die keine Staunässe zeigt. Und im nassen Bereich werden entsprechend wasserverträgliche Pflanzen gesetzt, etwa Feuchtwiesen- oder Wasserpflanzen. Sofern dafür wiederum auch in unseren trockenen Sommern genug Wasser vorhanden ist.

Februar: Winterschutz an warmen Tagen lüften

Je nach Region gehen die Temperaturen im Februar tagsüber schon mal hoch bis in den zweistelligen Bereich. Besonders unter einem Vlies oder Jute als Winterschutz wird es dann schnell so warm, dass die Hortensie bereits austreibt. Das jedoch sollte man möglichst vermeiden.

Hortensien abdecken Spätfröste

Tags warm, nachts kalt? Dann den Winterschutz tagsüber entfernen.

In kalten Regionen ist es durchaus eine gute Idee, vor allem den klassischen Bauernhortensien mit einem Winterschutz durch die frostige Jahreszeit zu helfen. Wer seine Hortensien im Herbst mit Vlies, Jute oder Geäst abgedeckt hat, muss jetzt im zeitigen Frühjahr allerdings besonders aufpassen. Unter dem Winterschutz können die Temperaturen ab Februar an sonnigen, milden Tagen bereits bis gut in den zweistelligen Bereich gehen. Bleibt das über mehrere Tage so, fangen die Hortensien an, ihre Knospen zu verdicken und zu öffnen. Dadurch werden diese viel empfindlicher gegenüber Frost. Daher ist es wünschenswert, dass die Knospen noch in Winterruhe bleiben, bis die Temperaturen auch außerhalb der Vliesdecke tatsächlich frühlingshaft werden.

Was also tun? Wird es tagsüber schon recht warm, nachts aber womöglich noch mal frostig (was ja bis Mai passieren kann), sollte man den Winterschutz über den Hortensien tagsüber öffnen. Um den Topf gewickelter Wurzelschutz kann natürlich dran bleiben. Ein Thermometer kann helfen, einzuschätzen, ob es unter dem Winterschutz zu warm wird. Werden dort Temperaturen um die acht bis zehn Grad erreicht, sollte man ihn unbedingt tagsüber öffnen.

Gehen die Temperaturen bereits dauerhaft nicht mehr unter ca. -3 Grad Celsius, sollte man den Winterschutz ruhig ganz entfernen. Aber nur, wenn die Knospen nicht schon angetrieben sind. Dann bleiben sie noch in Winterruhe. Sind sie schon so weit verdickt oder gar geöffnet, dass man einzelne abstehende Blattspitzen erkennen kann, sollte man wie oben beschrieben verfahren und tagsüber zwar lüften, nachts den Winterschutz aber drauf lassen.

Hortensie Knospe geschlossen Hand Hortensia4U

Diese Knospe ist noch gut geschlossen und braucht keinen Kälteschutz.

Hortensie Knospe Finger Hortensia4U

Diese Knospe ist schon frostempfindlich, da die Blätter sich bereits abspreizen.

 

 

Viel Erfolg wünscht

Hortensia