Unsere Hortensien im ZDF

In der ZDF-Sendung „Volle Kanne“ waren am 27. Juli auch unsere Hortensien zu sehen.

Wenn der eigene Blog im Internet gelesen wird, freut man sich als Autor darüber sehr. Wenn die eigenen Hortensien aber im Fernsehn zu sehen sind, ist das einfach noch mal eine viel größere Nummer. Dementsprechend haben wir uns riesig darüber gefreut, dass der Gartenjournalist Elmar Mai in einem Hortensien-Spezial bei „Volle Kanne“ im ZDF auch unsere Pflanzen und Wasserspeichertöpfe gezeigt hat.

Zwar wurden alle Markennamen überklebt, weil ausgesprochene Werbung im seriösen Journalismus nun mal nichts verloren hat – da bin ich absolut der gleichen Meinung. Aber natürlich erkennt man so einige Bildlogos auf den Pflanztöpfen und Etiketten trotzdem wieder, wenn man sich ein wenig auskennt. Und speziell unsere Wasserspeichertöpfe wurden in der Sendung genannt und gezeigt, da sie gerade für die Urlaubszeit ideale Helfer seien. Na, da darf man wohl stolz sein.

Wer sich den Beitrag (noch) einmal ansehen möchte, findet ihn noch ein ganzes Jahr lang hier in der ZDF-Mediathek.

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Die beste Zeit – oder auch nicht…

Wenn nicht so viel blüht, hilft der „Tunnelblick“.

Viele Hortensien sind zurückgefroren und kämpfen nun mit den Wildkräutern.

Jetzt, genau jetzt ist für Hortensienfreunde die schönste Zeit des Jahres, die Hauptblütezeit unserer Lieblingspflanzen – oder eben leider auch nicht. 2017 ist kein gutes Hortensienjahr. Der Spätfrost im April hat nach dem warmen März einfach zu vielen Bauernhortensien die Blüten und auch zahlreiche Triebe gekostet.

Ich bin durchaus momentan immer ein wenig frustriert, wenn ich für Pflegearbeiten im Sortengarten in meinen Hortensienbeeten hocke. Die Rispen- und Schneeball-Hortensien blühen zwar üppig, aber die bunten Farben der Bauernhortensien (Hydrangea macrophylla), die ich so besonders liebe, fehlen einfach überall. Und bei zahlreichen Pflanzen zeigen abgestorbene Triebe, dass die Büsche im vorigen Jahr auch viel höher und breiter gewachsen waren.

Die bunten Blüten der Bauernhortensien fehlen einfach in diesem Jahr.

Viele Hortensien sind zurückgefroren, Lücken sind entstanden in der Bepflanzung. Und diesen Raum nehmen natürlich direkt die Wildkräuter in Beschlag. In meinem Naturgarten-Teil gibt es Ecken, da dürfen diese gerne wachsen. Aber doch bitte nicht in meinem formellen Spiegelbeet oder im Asia-Bereich – das passt einfach nicht ins Konzept. In diesem Jahr habe ich durch besagt Lücken mit diesen Beeten viel mehr Arbeit. Noch dazu bei dem „feucht“-warmen Klima, welches dieser Sommer immer wieder beschert und das dafür sorgt, dass alles schießt wie…, na, wie Unkraut halt (auch wenn ich den Begriff Wildkraut vorziehe).

Im „Tunnelblick“ – na, geht doch!

Was hilft in diesem Jahr, ist ein „Tunnelblick“. Einfach mal nicht vergleichen mit der Blütenfülle der Vorjahre, sondern gezielt den Blick auf  jene Blüten lenken, die uns unsere Hortensien in diesem Jahr eben schenken (können). Man kann sich nämlich im Jammern eingraben – oder positiv Denken und sich darüber freuen, dass man überhaupt einen Garten hat. Ich bin für Zweiteres. Erst ein bisschen Jammern also – und dann mitten hinein zwischen die Pflanzen und den Sommer genießen. Wenn es sein muss, auch mit Regenjacke und „Tunnelblick“.

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Der Sommerschnitt – wenn’s eh nicht blüht…

Er sorgt für neue Verzweigung und einen buschigen Aufbau.

Vor dem Schnitt sieht die „Mont St. Jean“ etwas zerpflückt aus.

So manche Bauern-Hortensie (Hydrangea macrophylla) hat  in diesem Jahr keine oder nur wenige Blüten angesetzt. „Schuld“ ist vielfach der späte Frost, nachdem die Hortensien schon ausgetrieben waren. Es kann aber auch Hortensien betreffen, die erst im Vorjahr gepflanzt wurden, und die ihre Energie nun erst einmal in den Aufbau eines guten Wurzelwerks stecken. Was auch immer der Grund: Blütenfreie Jahre sind bei Hortensien ideal für einen Sommerschnitt, der zu neuer Verzweigung und einem stabilen, wunderbar buschigen Aufbau anregt. Weiterlesen

Flussregenpfeifer im Hortensienfeld

Es ist doch immer wieder herrlich, wenn die Natur ihren Weg geht und einfach Leben um uns herum ist. Ich habe mich gerade wieder einmal freuen dürften: Flussregenpfeifer haben es sich zwischen unseren Hortensien gemütlich gemach. Endlich hatte ich auch mal die Kamera rechtzeitig parat. Sind sie nicht wunderbar?

#LebensraumGaertnerei

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Jetzt bin ich Buchautorin

Fachbuch „Faszination Hortensien“ jetzt neu im Handel.

– Faszination Hortensien – hier das Cover. BLV-Verlag, 112 Seiten. ISBN 978-3835416734. –

Endlich ist es spruchreif, weil erschienen: Ich bin unter die Buchautoren gegangen. Das neue Endverbraucher-Fachbuch „Faszination Hortensien“ ist ab sofort im Buchhandel für 18 Euro vorzubestellen, ab 9. Juni wird es ausgeliefert. Ich freu mir ein Loch in den Bauch!

Im Herbst vergangenen Jahres kam plötzlich bei mir eine E-Mail an vom bekannten BLV-Verlag. Sie suchten nach einem Autor für ein neues Fachbuch für Hortensien und ob ich dazu Lust habe, schrieb mir die zuständige Lektorin. Ich war ehrlich baff, dass man mich dafür haben wollte, mir das fachlich wie schreiberisch zutraute. Ich habe zwar schon unzählige Zeitungsartikel geschrieben als Weiterlesen

Erste Neuaustriebe nach dem Frost

Nach bangen zwei Wochen habe ich heute Erfreuliches in unserem Sortengarten entdeckt.

Viele der durch den Frost geschädigten Hortensien zeigen jetzt kleine Neuaustriebe. Sogar in den Kronen der komplett braunen Samthortensien konnte ich kleine hellgrüne Neuaustriebe entdecken.

Es machte heute endlich mal wieder Spaß, mit der Kamera durch unseren Sortengarten zu gehen. Ok, der lang ersehnte Regen hat in den letzten beiden Tagen leider auch den unerwünschten Wildkräutern einen Wachstumsschub beschert. Aber mein Blick ging locker darüber hinweg, nachdem ich die ersten kleinen Neuaustriebe an unseren Weiterlesen

Frostschäden – nicht verzweifeln

Die meisten Hortensien werden trotz Frostschäden wieder austreiben.

Frostschaden an einer großen H. macrophylla

Der Spätfrost hat in diesem April mal wieder kräftig zugeschlagen. In vielen Gärten zeigt sich ein verheerendes Bild von braunen, matschigen Blättern an den vorher bereits so schön gewachsenen Hortensien. Auch in unserem Sortengarten hat es rund 50 Hortensien heftig erwischt, vor allem Samthortensien und Macrophylla. Weiterlesen

Ja, so wachsen sie…

So unterschiedlich schnell treiben verschiedene Hortensiensorten aus. Besuch im Sortengarten.

Hydrangea macrophylla „Selma“ zwischen Farn, Astilbe und Tränendem Herzen

„Oh, deine sind aber schon weit – bei meinen tut sich noch gar nicht so viel“… Beim Blick in Bilderforen im Internet oder auch in Nachbars Garten fühlen sich manche Hortensienbesitzer jetzt im Frühjahr schon fast gestresst, weil im eigenen Grün noch nicht alles so üppig wächst, wie hinter anderen Gartenzäunen. Hätte ich mehr düngen müssen? Stehen sie falsch? Gebe ich zu wenig oder zu viel Wasser? Weiterlesen

Schritt für Schritt nach draußen

Hortensien besser nicht von jetzt auf gleich nach draußen stellen.

Schon ab März sind blühende Hortensien im Handel und bei den ersten Sonnentagen würde man sie auch gerne schon für die Frühjahrsdekoration auf dem Balkon oder im Vorgarten nutzen. Doch halt – auch wenn Hortensien „winterhart“ sind und bei uns draußen wachsen – blühend gekaufte Hortensien kann man nicht so einfach ins Freiland stellen. Weiterlesen

Kuscheliges Zuhause für den Frühling

Es ist zwar schon Frühling im März und April, aber Regentage und kühle Temperaturen gibt es noch genug. Statt sich darüber aufzuregen, haben wir eine bessere Idee: Machen wir unser Zuhause für den Frühling kuschelig. Natürlich auch mit Hortensien. Frühjahrsblüher und Osterdekoration sind bereits vielerorts eingezogen, aber vielleicht darf es auch noch etwas anderes sein. Wir hätten ein paar Ideen für Sie. Drei Stilrichtungen möchten wir Ihnen vorstellen, und wie sie diese mit ein paar Handgriffen umsetzen können.

Da wäre zunächst der „Natürliche Charme“, wie wir es einmal nennen wollen. Wer Holzmöbel zu Hause hat, besitzt schon eine ideale Grundausstattung. Dazu passen alle Materialien und Farben, wie sie in der Natur zu finden sind. Geflochtene Körbe und Kränze, eine mit Moos und Hortensienblüten bestückte Drahtetagere, Tierfiguren. Tischdecken, Wolldecken und Kissen mit ländlichen Motiven in sanften Farben. Wir haben uns die zweifarbige Hortensie „Tivoli“ dafür ausgesucht. In einem Flechtkorb steht sie, umringt von Schmetterlingen, auf einer rustikalen Holztruhe.

In einer anderen Ecke unseres Wohnzimmers wird es hingegen fröhlich-bunt. Wer nach den dunklen Wintertagen die Frühjahrsmüdigkeit mit knalligen Farben vertreiben möchte, ist in diesem Einrichtungsstil richtig. Unser kunterbunter Sessel macht einfach gute Laune. Wer schlichte Möbel besitzt, peppt sie mit farbigen Kissen und natürlich bunten Blumen in auffälligen Töpfen auf. Quietschbunte Kunststofffiguren passen hier ebenfalls bestens hinein. Bei uns steht der Sessel vor der Spielecke der Kinder. Und die Hortensie auf dem Holzschemel ist ebenso bunt, eine dreifarbige Hortensia Trio.

Der dritte Stil im Bunde ist weniger bunt, aber nicht weniger spannend: Auf Basis von schwarz und weiß ist unsere Couchecke eingerichtet. Kuschelkissen in zurückhaltenden Farben, die beige Decke und ein hochfloriger Teppiche sorgen dafür, dass die Wohnung trotzdem nicht kühl wirkt. Auf dem Tisch steht eine „Schneeball“ im Wasserspeichertopf. Der Topf trägt unsere eigenes Schrift-Design in schwarz-weiß. Na, da fehlen jetzt ja nur noch ein Tee und ein gutes Buch für den gemütlichen Nachmittag…

 

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