Ein Film über uns!

Wenn ein Profi-Filmteam sich ankündigt, um einen Imagefilm „mit allem Drum und Dran“ zu drehen – dann freut man sich über dieses spannende Projekt – und man wird ein bisschen nervös! Was werden sie alles aus uns „herauskitzeln“? Werden wir vor den kritischen Augen ein positives Bild abgeben können? Und was macht frau bloß an diesem Tag aus ihren störrischen Haaren???

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Die Kameraassistenten zaubern eine unmenge Equipment aus den Autos.

Es ist Ende Juni 2015. Zwei Kombis fahren in unserem Betrieb vor, darin ein vierköpfiges Team der Agentur Image-Building – Regisseur, Kameramann, zwei Kamera-Assistenten – und eine unglaubliche Menge Equipment in silbernen Hartschalenkoffern. Kameras, Stative, Kabel, Mikrofone, Reflektorschirme… was weiß ich noch alles. Außerdem ein Mitarbeiter der Firma Teku Pöppelmann. Denn dieses Unternehmen, von dem wir unsere Pflanztöpfe beziehen, ist Urheber der ganzen Aufregung.

Seit einiger Zeit schon läuft bei Teku Pöppelmann das Projekt „In einem Wort“. Dabei werden über die Unternehmen der Teku-Kunden Filme gedreht und der Kunde soll in einem Wort beschreiben, wie er die Zusammenarbeit mit Teku empfindet. Bei uns heißt es: „In einem Wort: Besonders!“. Denn „im Grunde ist die Firma Teku Pöppelmann genauso wie wir“, wird Andreas Pellens später am Tag im Interview in unserer Küche sagen. „Wir lieben unser Produkt. Wir tun alles, um es hervorzuheben. Und genau so macht es die Firma Pöppelmann.“ Doch bis dies im Film sichtbar sein wird, wird es noch etwas dauern. Denn jetzt macht das Filmteam mit Andreas erst einmal einen Rundgang durch den Betrieb, um sich einen Überblick zu verschaffen. Kurze Besprechung des Teams, Planung der Einstellungen, der „Story“. Und ab vor die Kamera…

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Es darf auch Spaß machen: Senior-Chef Hans-Gerd Pellens mit Kameramann Rainer Ludwigs beim Dreh auf dem Feld.

Es geht in die Gewächshäuser, dann hinaus aufs Feld. Mitarbeiter werden instruiert, um in klaren Bildern die Abläufe im Betrieb darstellen zu können: Topfen, Pflanzen aufs Feld fahren, Stutzen, Rohware ausputzen. Mit einer Drone werden eindrucksvolle Luftaufnahmen gedreht. Senior-Chef Hans-Gerd hat hier im Produktionsbereich das Zepter in der Hand und fährt mit dem Jeep hierhin und dorthin, immer „verfolgt“ von der Kamera. Zur Not denselben Weg auch mehrfach, um die optimale Einstellung hinzubekommen. Bei gefühlt 40 Grad auf den schattenlosen Feldern kein Zuckerschlecken. Ich beneide auch nicht das Filmteam, das bei jedem Standortwechsel wieder Kameras ver- und auspacken muss, Steckdosen für Akkuladegeräte werden ständig gesucht.

Endlich sind die Betriebsabläufe „im Kasten“. Also Feierabend? Mitnichten. Nochmals großer Umzug, diesmal in unseren Hortensien-Sortengarten. Denn ein wichtiger Aspekt fehlt ja noch: Wir sind ein Familienbetrieb, uns allen liegt das Unternehmen am Herzen, und das soll im Film auch erkennbar sein. Alle sind dabei, vom Senior-Chef bis zum erst wenige Wochen alten Enkelkind. Jetzt stehe auch ich vor der Kamera und merke: Man ist schon ganz schön unsicher. Wie und wohin bloß schauen? Und schön unverkrampft bewegen – jaja, erst mal hinkriegen. Ich bin nur froh, dass die letzte große Aufgabe nur Andreas betrifft: Das Interview. Aber das ist erst am nächsten Morgen dran, es ist schon später, als gedacht. Bevor das Filmteam zum Hotel fährt, sitzen wir noch gemeinsam auf der Terrasse zusammen, es wird Pizza bestellt, erzählt – sehr sympathisch.

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Aufnahmen von der ganzen Familie im Hortensien-Sortengarten

Der nächste Morgen. In unserer Küche wird groß aufgebaut – neben der Kamera wird diesmal auch Ton gebraucht, also wird Andreas „verkabelt“. Die Sonne blendet, also Sonnenschutz-Schirme aufgebaut. Es gibt noch mal eine richtige Materialschlacht. Das passte alles in die Kombis??? Und ihr wisst noch, was in welchem Koffer ist? Die Kameraassistenten lächeln. Sorgfalt ist das Geheimnis. Und „Puzzeln“ gehört offenbar zum Handwerk… Zum Schluss fahren für die letzten Einstellungen noch zwei LKW vor: Der eindrucksvolle Hortensia-LKW unserer Spedition TTH. Und natürlich ein Sattelzug der Firma Teku Pöppelmann, denn ohne qualitativ hochwertige Töpfe läuft ja nun mal nichts im Topfpflanzenbetrieb.

Am zweiten Tag wird in unserer Küche das Interview mit Andreas Pellens gedreht.

Am frühen Nachmittag ist es geschafft, das Filmteam verabschiedet sich freundschaftlich. Nun heißt es für uns: Warten. Erst im Dezember wird der Film fertig geschnitten sein. Fast fühlte es sich dann an wie Weihnachten, als wir endlich die erste Version am PC entpacken konnten. Und nun ist der Film also online. Und wir sagen: Er ist großartig geworden! Das Filmteam hat sehr gut getroffen, was wir als Betrieb und als Familie sagen wollen, was uns wichtig ist. Wir sagen herzlichst „Danke“ für die gute Arbeit an das Filmteam, an die Firma Pöppelmann für dieses Projekt! Und natürlich auch an unsere Mitarbeiter, die zum Glück keine Schauspielergage verlangt haben…

Und nun hoffen, wir, dass auch Sie, liebe Blog-Leser, der Film interessiert und gefällt. Viel Spaß beim Anschauen unter:

https://www.youtube.com/watch?v=O8W3JTDIWpI